13. April 2009 von raij
Wie üblich begeistern mich nicht die Klassenänderungen und Raidinstanzen des neuen Content Patches sondern die kleinen Nettigkeiten am Ende der Patchnotes:
- Ingredients such as Spices, Apples, and the like have been removed from most cooking recipes.
- Players no longer need to complete the Clamlette Surprise quest to gain Artisan cooking.[...]
- Several Northrend recipes were given greater skill up ranges to make it easier to reach 450 cooking skill.
- Players are no longer required to do the Nat Pagle, Angler Extreme quest to gain Artisan fishing.[...]
- You can now fish anywhere, regardless of skill. Every catch has the potential for fishing skill gains, but you are likely to catch worthless junk in areas that are too difficult for your skill.
Schade nur, dass das jetzt kommt, wo ich wohl keinen Charakter nochmal mit Angeln und Kochen versorgen werde.
Der folgende Punkt ist aber wie Ostern und Weihnachten zusammen:
- On-Use items will display in the Objectives Tracking when tracking a quest that uses them. No more searching through your bags for that on-use quest item!
Ich fürchte nur, dass das – ganz anders als sonst – nicht zuende gedacht ist: Wahrscheinlich wird diese Funktion nicht tastenbelegbar sein. Und genau das ist bei einigen Quests relativ wichtig (Ja, ich meine Euch, Bomb-Quests).
Und in der Kategorie “Wie kann ich die Hälfte des Büros vom Arbeiten abhalten?” sollten wir vielleicht einen offiziellen “Patchday-Termin”-Wetttopf einrichten…
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17. November 2008 von raij
Nachdem man als Jäger jetzt seinen eigenen kleinen Zoo besitzen kann, hat mich auch ein wenig die Experimentierwut gepackt.
Bislang habe ich folgende Optionen abgehakt:
- Gorilla
- Katze
- Wespe
- Kernhund
- Teufelssaurier
- Motte
- Eule
- Bär
- Schimäre
- Rhinozeros
Ich bewerte die Nützlichkeit eines Pets natürlich anhand meiner zwei persönlichen Hauptspielszenarien: Ich queste, farme oder wackel sonswie solo durch die Gegend – oder ich bin Damage-Dealer in einer Gruppe.
Im letzteren Fall will ich ein reines Damage-Pet, entweder mit einem Support-Skill (Wespe) oder einem Damage-Skill (Teufelssaurier, Kernhund). Im Talentbaum des Pets sind dann auch nur reine DPS-Talente und vielleicht 1,2 Punkte in Avoidance gewählt. Swoop/Charge ist dann auch nur drin, weil es einen AP-Boost gibt.
Bisherige Gewinner für Gruppen: Teufelssaurier und Wespe.
Im ersteren Fall sehe ich zwei Strategien: Ich nehme ein Tankpet wie den Gorilla oder den Bären, die beide gegen mich Aggro halten können, oder ebenfalls ein Damage-Pet, bei dem mir dann egal ist, ob ich Aggro ziehe, weil bis dahin der Gegner schon tot zu sein hat. Für diese Spielweise kann es sich dann lohnen, die Selbstheilungs-Talente zu aktivieren oder die Motte mit ihrem Klassenskill zu benutzen. Was ich bei dieser Spielweise extrem störend empfinde, sind jegliche Fernkampf-Attacken des Pets. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen gibt es noch den “Stottergang”-Bug, zum anderen kann ein Pet-Pull enorm nerven, wenn man sowieso schon knapp dran stand.
Bisheriger Gewinner für Solo: Gorilla.
Im Übrigen hat mich bisher kein Cunning-Pet wirklich überzeugt. Ich werde wohl noch ein paarmal die Eule in Instanzen wie Utgarde Keep mitnehmen, aber andere Pets sind einfach universeller.
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31. Oktober 2008 von raij
Tobold beweist mal wieder, warum sein Blog Pflichtlektüre sein sollte. Was für ein fantastischer Artikel.
Ich hatte vor ein paar Tagen eine Diskussion über die Funktionsweise von “Wert” in einer Marktwirtschaft. Auf der einen Seite muss man natürlich zugeben, dass Nutzen, Qualität etc einen (indirekten) Einfluss auf den Wert eines Guts haben, da sie ja die Nachfrage beeinflussen. Aber die direkten Einflussfaktoren sind und bleiben Angebot und Nachfrage (eine hinreichend liberale Marktwirtschaft vorausgesetzt).
Auf der anderen Seite ist es eine interessante Frage, woher bei Gütern wie Gold denn die Nachfrage überhaupt kommt (die Angebotsseite ist relativ eindeutig, aber ohne Nachfrage wäre es eben auch wertlos). Neben dem auch relativ handfesten Bedarf als Rohstoff für verschiedenste Dinge (bis hin zu Eheringen) ist ein Großteil der Nachfrage kulturell verselbstständigte Wertschätzung: Wenn ein Gut eine solch lange Zeit eine konstante Nachfrage erfahren hat, wird es zu einem interessanten Investment. Damit bauen diejenigen, die es kaufen, darauf, dass sich die allgemeine Haltung zu dem Gut nicht ändert. Und je mehr Leute dies wiederum tun, umso stärker festigt sich die allgemeine Sichtweise, dass es eine sichere Investition ist. Das so etwas nicht immer funktioniert, hat man am amerikanischen Immobilienmarkt gesehen.
Und es ist auch klar, warum es so etwas wie Investments in MMOs nicht geben kann: Zwar ist die Inflation relativ hoch, was Investitionen generell lukrativ macht, auf der anderen Seite gibt es einfach nichts von beständigem Wert: Ausrüstung wird ständig durch neue Gegenstände entwertet, Rohstoffe werden zudem noch durch kleinste Spieländerungen in ihrer Nachfrage durcheindergewürfelt. Natürlich konnten clevere Spieler, die vor Patch 3.0.2 Kräuter gekauft hatten, einen guten Gewinn abgreifen, aber dies lässt sich nicht so einfach wiederholen. Langfristig investieren ist in WoW und ähnlichen Wirtschaftssystemen nahezu unmöglich.
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29. Oktober 2008 von raij
Einfach nur ein paar Screenshots zum Schmunzeln:

Ich habe einen ordentlichen Gorilla:

Und hier noch mal ein Donnerknall in Aktion. Anderer Charakter, anderer Affe, gleicher Spaß…
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7. Oktober 2008 von raij
Oder eher: Bär, Affe, Krokolisk.
Dies sind nämlich die drei Möglichkeiten an Tankpets mit Magnet (aka AoE-Skills), die uns Patch 3.0.x beschert. Da ich ein ungeduldiger Zeitgenosse bin, hab ich sie mir schonmal angeschaut. Ich habe Longevity gespecct, also sind die Cooldowns entsprechend reduziert. Den Rest des Beitrags lesen »
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20. September 2008 von raij
Man kennt es ja aus jeder zweitklassigen Hollywood-Romanze: Man sucht jahrelang verzweifelt mit den üblichen Methoden an den üblichen Orten nach dem Traumpartner, um sie/ihn dann zufällig kennenzulernen, während man gleichzeitig im Supermarkt nach der gleichen Flasche Schimmel-Ex greift.
Genau dies ist mir passiert. Oder genauer gesagt, meinem Jäger mit seiner Eule. Eigentlich war ich zu der Zeit dabei, den schwarzen Löwen auf den eigenen Level zu heben und nur in Winterspring unterwegs, um einigen Eulen “Klaue Rang 34″ oder so abzuringen. Die Eule meiner Wahl war exakt auf meinem Level – und das war einfach toll, verglichen mit dem Herumgehampel, dass ich zum Leveln der Katze veranstalten musste. Und so kam es, wie es kommen musste, ich behielt die Eule.
Bald muss man ja nicht mehr durch die Weltgeschichte eiern, um seinem Begleiter neue Fähigkeiten beizubringen. Finde ich das gut? Aber sicher!
Aber, hätte ich die Eule denn überhaupt in Erwägung gezogen, wenn ich nicht gezwungen gewesen wäre, sie mal auszuprobieren? Hmm…
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19. September 2008 von raij
… Du morgens in der Dusche stehst, mit geschlossenen Augen Deine Haare wäschst und der Wind durchs offene Fenster eine leere Plastikflasche mit einem lauten “Tick” gegen den Blumentopf stößt. Und Du die Augen aufmachst, weil Du lesen willst, was Dir jemand gewhispert hat.
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17. September 2008 von raij
Im Zuge der wohl bald kommenden 3.0-PTRs muss ich langsam wirklich in mich gehen und mich entscheiden, was für ein Jägerpet ich zukünftig nutzen will.
Mein 70er hat eine Eule und einen Gorilla. Letzteren zu leveln übersteigt allerdings meine Geduldskapazität momentan und hängt auf Level 63 fest. Der Gorilla wird wahrscheinlich auch weiterhin ein gutes Tankpet bleiben, zur Disposition steht eher die Eule, da ich wohl seltener in Situationen bin, die nach einem entwaffneten Gegner schreien.
Screech wird zu den Geierartigen wandern und die haben im jetzigen Content nur zwei hübsche Verteter: Trachela und Ich-tu-so-als-hätte-ich-einen-Druiden-gezähmt. Und obwohl meine Vorstellung, Screech als zuschaltbare AOE-Tank-Option bei meinem Alltags-Pet in der Hinterhand zu haben, eigentlich ganz gut aufging, war es im Vergleich zum Thunderstomp des Gorillas eher ein Kompromiss und außerdem eine akustische Zumutung.
Speaking of which, es bleibt zu beobachten, ob Krokolisken trotz dieses Handycaps jetzt den Gorillas den AOE-Tank-Rang ablaufen werden oder ob Blizzard ihnen gar den Darth-Vader-Atem wegpatcht.
Alle Alternativen durchzugehen, haben andere schon getan. Aber insgesamt bin ich durch die Eule ein Fan von Flugtieren geworden und ich werde mir wohl die Wespen und Motten sehr genau anschauen. Bislang klingt die Fähigkeit der Motte deutlich attraktiver für das Solospiel (womit ich ja mit dem Jäger die meiste Zeit verbringe).
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1. September 2008 von raij
Ein Nebeneffekt der Verwendung des TourGuide-Addons ist (neben des Haupteffekts, dass man Level 44-51 an einem Wochenende schafft) , dass ich jetzt einige Questreihen durchspiele, die ich früher abgebrochen habe. Hauptsächlich die, bei denen ich damals einfach nicht wusste, wo es weitergeht und sie dann irgendwann aus dem Questlog entfernt habe, als sie grau wurden. Diese hier haben das Whinekenner-Gütesiegel empfohlener Questreihen:
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30. Juli 2008 von raij
Es gibt ja diese lustige Daily-Quest im Gebirge zwischen Terrokar und Höllenfeuer-Halbinsel. Man bekommt die einmalige Gelegenheit, auch als nicht-Jäger einmal einen Begleiter zu haben.
Ich fand es amüsant, diese Quest als Jäger zu machen. Das eigene Pet wird weggepackt, wenn man den Felshetzer zähmt – so weit, so gut. Man kann den Felshetzer quasi nahtlos wie das eigene Pet weiterverwenden, mit ein paar Einschränkungen: “Fass” z.B. funktioniert nicht. “Augen des Wildtiers” funktioniert fast, jede Aktion bricht das Kanalisieren ab und anschließend ist die Petleiste weg… Wiederbeleben kann man das Hetzerchen leider auch nicht. Interessanterweise kann man den Felshetzer wie sein eigenes Tier heilen. Auch “Einschüchtern” funktioniert. Aber das zweispaßigste: Zorn des Wildtiers funktioniert.
Das spaßigste? Öffnen wir doch mal die Pet-Lern-Box. Überall rote Zahlen bei den Trainingspunkten, hmm… Ok, Knurren? Kann man beibringen, bringt aber nichts, weil es wie jedes Pet nur vier aktive Skills benutzen kann. Außerdem hätte der Hetzer wahrscheinlich Schwierigkeiten, das zu benutzen, so ohne Focus und so. Aber… passive Skills. Ja, auch die kann man beibringen, trotz nicht existierender Trainingspunkte. Sehr lustig.

Vermeidung und Cobrareflexe hats natürlich auch.
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